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Desmodium adscendens: Herkunft und ehrlicher Forschungsstand

Desmodium adscendens ist in der Westschweiz durch die Nähe zur französischen Pflanzenheilkunde etwas bekannter als in der Deutschschweiz. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Westafrika, wo sie in der traditionellen Medizin genutzt wird. Eine Tagesdosis Hepaliv enthält 100 mg Extrakt. Diese Seite trennt sauber zwischen Überlieferung, Labordaten und dem, was am Menschen tatsächlich untersucht ist, nämlich bisher sehr wenig.

Was ist Desmodium adscendens?

Desmodium adscendens ist eine niedrig wachsende, kriechende Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), die in den feuchten Tropen Westafrikas und Südamerikas heimisch ist. Verwendet werden die Blätter und Stängel, also die oberirdischen Teile.

Die Pflanze bildet kleine, dreiteilige Blätter und rosa bis violette Blüten. Sie wächst an Wegrändern, auf Lichtungen und am Fuss von Bäumen, in ihrer Heimat oft in der Nähe von Kakao- und Palmplantagen. Zu den in Analysen gefundenen Inhaltsstoffen gehören Flavonoide, Saponine, Alkaloide und D-Pinitol, ein Zuckeralkohol, der in Laborstudien besonders beachtet wird. Wichtig für Allergiker: Desmodium ist kein Korbblütler, sondern mit Erbse und Bohne verwandt.

Steckbrief Desmodium
MerkmalAngabe
Botanischer NameDesmodium adscendens (Sw.) DC., Familie Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Herkunfttropisches Westafrika, Mittel- und Südamerika
Verwendeter Teiloberirdische Teile (Blätter, Stängel)
Untersuchte InhaltsstoffeFlavonoide, Saponine, D-Pinitol
Menge in Hepaliv100 mg Extrakt pro Tagesdosis (2 Kapseln)
StudienlageTradition, Labor- und Tierstudien; keine kontrollierten Humanstudien
Zugelassene Gesundheitsangabekeine

Traditionelle Verwendung: von Westafrika nach Frankreich

In der traditionellen Medizin Westafrikas, etwa in Ghana, der Elfenbeinküste und Kamerun, wird Desmodium seit Generationen als Tee oder Abkochung verwendet, unter anderem bei Atemwegs- und Leberbeschwerden. Nach Europa kam die Pflanze vor allem über Frankreich.

Ab den 1970er-Jahren machten französische Ärzte und Phytotherapeuten, die in Westafrika gearbeitet hatten, die Pflanze in Frankreich bekannt. Seitdem ist sie in der französischen Pflanzenheilkunde verbreitet und wird dort häufig in Kombinationen rund um das Thema Leber angeboten. Im deutschsprachigen Raum ist Desmodium dagegen kaum verbreitet; es gibt keine Monografie der EMA und keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe.

Eine lange Tradition ist ein Hinweis darauf, was Menschen über Generationen ausprobiert haben, aber kein Wirksamkeitsnachweis. Traditionelle Anwendungen beruhen auf Beobachtung, nicht auf kontrollierten Vergleichen mit Placebo. Genau deshalb beschreiben wir Desmodium als „traditionell verwendet" und nicht als belegt. Wie solche Versprechen im Leber-Markt oft überzogen werden, zeigt unser Artikel Leber entgiften: Mythos und Wissenschaft.

Desmodium adscendens mit kleinen dreiteiligen Blättern in tropischer Umgebung

Was die Forschung zeigt und was nicht

Die Forschung zu Desmodium adscendens besteht bisher fast ausschliesslich aus Labor- und Tierstudien; kontrollierte Studien am Menschen zur Leber gibt es nicht. Die Ergebnisse sind interessant, lassen sich aber nicht auf Menschen übertragen.

Solche Daten sind ein Grund, eine Pflanze weiter zu erforschen, mehr nicht. Zellkulturen und Ratten reagieren anders als ein Mensch, die Mengen sind kaum vergleichbar und die Aufnahme im menschlichen Körper ist bei Desmodium wenig untersucht. Wer sich für ein besser erforschtes Leberkraut interessiert, findet die Studienlage zu Mariendistel und Silymarin deutlich umfangreicher, wenn auch ebenfalls gemischt.

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Unsere Linie bei Desmodium: Wir nennen die Pflanze als traditionellen Bestandteil der Formel und verweisen auf die Labordaten. Wir behaupten nicht, dass Desmodium beim Menschen eine bestimmte Wirkung auf die Leber hat.

Sicherheit und Verträglichkeit

In Zell- und Tierstudien zeigte Desmodium-Extrakt keine auffälligen schädlichen Effekte, systematische Sicherheitsdaten am Menschen sind aber begrenzt. Daher gelten die allgemeinen Warnhinweise der Hepaliv-Formel ohne Abstriche.

Laut Etikett ist Hepaliv nur für Erwachsene bestimmt und nicht empfohlen für Schwangere, Stillende, Personen unter 18 Jahren sowie bei Einnahme von Antidepressiva oder Diabetesmedikamenten. Auch bei Gallenstau oder Störungen der Gallenfunktion wird von der Einnahme abgeraten. Wer Medikamente nimmt oder eine Vorerkrankung hat, spricht vorher mit Arzt oder Apotheke. Bei Beschwerden wie anhaltender Müdigkeit, Druck im rechten Oberbauch oder Gelbfärbung der Haut gehört die Abklärung in die Arztpraxis. Alle Hinweise finden Sie auf der Seite Nebenwirkungen und Sicherheit.

Desmodium in Hepaliv

Hepaliv enthält pro Tagesdosis (2 Kapseln) 100 mg Extrakt aus den oberirdischen Teilen von Desmodium adscendens. Die Pflanze steht in der Formel für den traditionellen, französisch geprägten Ansatz, ergänzt um besser untersuchte Zutaten wie Mariendistel.

Hepaliv ist eine Rezeptur des französischen Herstellers Nutrisolution, und Desmodium ist in Frankreich ein klassischer Bestandteil solcher Kombinationen. Wir haben die Pflanze deshalb aufgenommen, kommunizieren aber klar, dass ihre Rolle auf Tradition und Laborforschung beruht. Wie die neun Zutaten zusammenspielen und in welchen Mengen sie enthalten sind, zeigt die Übersicht aller Inhaltsstoffe. Informationen zu Paketen und Garantie finden Sie auf der Startseite von Hepaliv.

Häufige Fragen

Ist Desmodium wissenschaftlich erforscht?

Nur in Ansätzen. Es gibt Labor- und Tierstudien, aber keine kontrollierten Studien am Menschen zur Leber. Die Verwendung beruht vor allem auf der Tradition in Westafrika und Frankreich.

Kann ich Desmodium bei einer Korbblütler-Allergie vertragen?

Desmodium selbst gehört zu den Hülsenfrüchtlern, nicht zu den Korbblütlern. Hepaliv enthält jedoch auch Mariendistel, einen Korbblütler. Bei bekannter Allergie gegen Asteraceae rät das Etikett deshalb von der Einnahme ab.

Wie viel Desmodium ist in einer Tagesdosis Hepaliv?

Zwei Kapseln enthalten 100 mg Extrakt aus den oberirdischen Teilen von Desmodium adscendens.

Warum ist Desmodium in der Romandie bekannter?

Die Westschweiz orientiert sich in der Pflanzenheilkunde stark an Frankreich, wo Desmodium seit den 1970er-Jahren verbreitet ist. In der Deutschschweiz ist die Pflanze dagegen kaum bekannt.

Wird Hepaliv mit Desmodium in die Schweiz geliefert?

Ja, die offizielle Bestellseite von Nutrisolution liefert in die Schweiz. Bezahlt wird in Euro, die Umrechnung in Franken übernimmt Ihre Bank. Eventuelle Einfuhrabgaben richten sich nach den Schweizer Bestimmungen.

Hepaliv Dose mit 60 Kapseln

Hepaliv: 9 Inhaltsstoffe, 2 Kapseln am Tag

  • Mariendistel-Extrakt mit 80 mg Silymarin, Desmodium, Rosmarin, Grüntee, Gymnema
  • Ergänzt durch Betain, N-Acetylcystein, Kolanuss und Safran
  • 60 Kapseln pro Dose, pflanzliche Kapselhülle
  • 180 Tage Geld-zurück-Garantie, nur über die offizielle Bestellseite

Quellen

  1. Magielse J et al. Antihepatotoxic activity of a quantified Desmodium adscendens decoction and D-pinitol against chemically-induced liver damage in rats. Journal of Ethnopharmacology, 2013. PubMed 23291573
  2. François C et al. Safety of Desmodium adscendens extract on hepatocytes and renal cells. Protective effect against oxidative stress. Journal of Intercultural Ethnopharmacology, 2015. PMC4566765
  3. Muanda FN et al. Chemical composition and cellular evaluation of the antioxidant activity of Desmodium adscendens leaves. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2011. PubMed 20976084
  4. Hepaliv: offizielles deutsches Etikett (Zutaten und Warnhinweise).
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